Macht ein zu hoher Fruktoseverzehr krank, Futter für Krebszellen? (ETH Zürich)

 

Fructosearme Obstsorten: Acerola, Baumstachelbeere, Brombeere, Holunder, Kochbanane, Limette, Longan, Moosbeere, Sanddorn, Sauerkirsche, Zitrone, Zwetschge

 

... und zum Süßen Traubenzucker (=reine Glucose, Nahrung fürs Gehirn) ...

 

 

 

Ein häufigstes Thema in der Ernährungsberatung:

Kreuzallergien auf Pollenallergien: Kreuzallergene, die häufig in alltäglichen Nahrungsmitteln zu finden sind, beachten und eliminieren, verringert meist die Symptome und verbessert das Allgemeinbefinden. Mit 2-3 Beratungsterminen lassen sich häufig erhebliche Verbesserungen des Allgemeinbefindens erreichen. Für Betroffen von Birkenpollenallergie können folgen Nahrungsmittel Kreuzallergien auslösen:

 

  • Pollen: Hasel, Erle, Eiche, Rotbuche, Esche, Sellerie/Beifuß, Hainbuche
  • Nahrungsmittel: Mandeln, Karotten, Nüsse (v. a. Haselnüsse; Walnüsse; Paranuss), Soja(milch)
  • Frischobst wie Kernobst und Steinobst: Äpfel, Birnen, Pfirsiche, Aprikosen, Brombeere, Erdbeere, Himbeere, Zwetschgen/Pflaume, Kirschen, Mirabelle, Nektarine, Feige, Jack Frucht
  • viele verschiedene Kräuter und Gewürze: Petersilie, Pfeffer, Paprikapulver
  • selten: Tomaten (roh), Kartoffeln (roh), Kiwi, Litschi und Avocado, Sellerie

 aufgrund der Komplexität, ist es sinnvoll für Betroffene eine qualifizierte Ernährungstherapeutin aufzusuchen.

 

Rapsöl gesund? Rapsöl darf immer noch bis zu 5% Erucasäure enthalten

Wikipedia sagt dazu: 

... Da Erucasäure ernährungstechnisch problematisch ist (pathologische Veränderung des Herzmuskels, Herzverfettung und Verursachung von Wachstumsverzögerungen im Tierversuch), konnte Raps früher nicht zur Herstellung von Speiseöl  verwendet werden ...

 

... da vergeht einem doch der Appetit ...

 

Sodbrennen

Sodbrennen ist immer ein Signal, dass die Betroffenen aktiv werden müssen, zum einen ist die Hilfe von qualifizierten Ernährungstherapeuten ein Weg, aber auch der Gang zum Chirurgen kann dauerhaft helfen. In Deutschland gibt es inzwischen einige Refluxzentren, meine Klienten schicke ich bei Bedarf dort hin. Insbesondere die schlechte Lebensqualität durch Schmerzen aber auch das erhöhte Auftreten von Speiseröhrenkrebs, soll uns alle dazu bringen, diese Thema nicht klein zu reden!

 

Dramatische Spätfolgen der Glutenunverträglichkeit, -> Artikel Spiegel online

 

 Bei chronischen Erkrankungen: Gerson-Therapie (nicht nach Transplantation) 

 

 

PI-IBS:  Rome Foundation Working Team Report on Post-Infection Irritable Bowel Syndrome

 

Ernährungsumstellung bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen

- Morbus-Crohn, rheumatoide Arthritis und Psoriasis -

 

Seit vielen Jahren unterstütze ich Patienten mit chronischen Entzündungen und Schmerzen sehr erfolgreich. Neuere Untersuchungen bestätigen den "altbewährten" Ansatz. Falls Sie davon betroffen sind, können Sie folgenden Artikel von mir lesen:

Ernährung bei chronischen Schmerzen

und einen Termin zur Beratung vereinbaren.

 

 

Ernährung, Gesundheit und Umwelt von Prof. Claus Leitzmann ->

 

Was uns nährt ->

 

 

 

 

 

1.       „Superfood“ – Was muss man darüber wissen?

 

Superfood ist ein Marketingbegriff, der Lebensmittel mit angeblichen Gesundheitsvorteilen beschreibt. Auch wenn wissenschaftliche Studien oft positive gesundheitsfördernde Wirkungen belegen, lässt sich dies nicht unbedingt auf die tägliche Ernährung übertragen. Häufig haben diese Lebensmittel einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Sekundäre Pflanzenstoffe sind u.a. Farbe und Geschmack, wie z.B. das Lycopin, der rote Farbstoff der Tomate, die nach Verzehr in der Haut einen UV-Schutz bildet. Auch für andere sekundären Pflanzenstoffe wurden gesundheitsfördernde Wirkungen nachgewiesen. Bei „Superfoods“ in Kapselform allerdings kann es bedingt durch die hohen Konzentrationen an reizenden und toxischen Stoffen zu gesundheitlichen Problemen kommen, zumal Nahrungsergänzungsmittel keiner Kontrolle unterliegen.

 

 

2.       Ist dieser Ernährungstrend wirklich so super?

 

Mit Sicherheit ist so manches Nahrungsmittel aus der Ferne eine geschmackliche Bereicherung des Speiseplans. Allerdings sind die so ausgelobten Inhaltsstoffe ebenso in unseren heimischen Gemüse- und Obstsorten zu finden und häufig sind diese selbst in Bio-Qualität zu einem besseren Preis zu haben.  Ein abwechslungsreicher Speiseplan, mit reichlich Gemüse, Obst und Fisch, ist immer noch die bestmögliche Art, eine ausgewogene Nährstoffaufnahme sicherzustellen.

Und manchmal ist doch was dran an den Superfoods! Curkumin, aus der Gelbwurz,  hat es geschafft, in die medizinischen Leitlinien aufgenommen zu werden und wird bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen zur Remissionserhaltung (Nachlassen der Beschwerden) empfohlen.

 

3.       Welche heimischen Alternativen gibt es zu Superfood?

 

Der farbliche Aspekt ist hilfreich, um einen Vergleich ziehen zu können. So können Acai-Beeren mit unseren Heidelbeeren und schwarzen Johannesbeeren verglichen werden. Die enthaltenen Antioxidantien, hier die lilafarbenen Anthocyane, fangen die Radikale besonders im Augenhintergrund ab und helfen beim gesunden Sehen. Goji-Beeren können durch Preiselbeeren und Sanddornbeeren ersetzt werden, die nicht nur reich an Vitamin C sind, sondern auch an sekundären Pflanzenstoffen. Anstatt Chiasamen mit reichlich Omega-3 Fetten kann auch der heimische Leinsamen verwendet werden. Mit Weizenkeimen vermengt kann der Leinsamen auch bezgl. des Vitamin-E-Gehaltes mithalten. Auf dem saisonalen bunten Teller darf auch unsere Erdbeere nicht fehlen und dann darf es auch mal mehr sein.

Beim grünen Gemüse ist das Angebot rund ums Jahr unerschöpflich. Hier eignen sich Rezepte wie Wirsingbällchen mit Seelachs oder auch mal Brennnesselspinat mit Spiegelei und Kartoffeln. Auch der Verzehr von grünen Smoothies ist eine gute Möglichkeit zusätzlich sekundäre Pflanzenstoffe aufzunehmen.