Isoglukose: In den USA als Fett- und Krankmacher berüchtigt

Seit einigen Jahren weiß man in den USA , dass ein Industrie-Zucker namens Isoglukose einen ganz erheblichen Anteil an der Quallensilhouette und den chronischen Krankheiten der US-Bürger hat. Seitdem gibt es eine gewisse Aufmerksamkeit für das Thema und teure Aufklärungskampagnen sollen die amerikanischen Verbraucher für das in vielen Lebensmitteln lauernde, süße Gift sensibilisieren. Seit 2000 geht daher der Anteil der Isoglukose in der Nahrungsmittelindustrie stetig zurück. Auf den Packungen wird mit „no artificial sweeteners, no corn sirup!“ geworben.

In Europa wird Isoglukose (auch „high fructose corn sirup“) nur in kleinen Mengen produziert. Die Schädlichkeit des Industriezuckersirups ist erwiesen. Doch Brüssel hat mit dem Vorlauf zu TTIP den Zuckermarkt neu strukturiert. Ab diesem Jahr darf der Industriezucker, der fett, krank und verfressen macht, in fast unbegrenzter Menge nach Europa eingeführt werden.

Sehr zur Freude der Nahrungsmittelindustrie in den USA, in Mexiko und Kanada. Dort wird Mais angebaut, so weit das Auge reicht. Sehr oft allerdings genmanipulierter Mais, der schneller wächst und billiger ist. Die verarbeitende Industrie bevorzugt den billigen Genmais, das erhöht die Rendite. Da der Absatz drüben ins Stocken geraten ist, viele Hersteller der süßen Pampe schließen mussten, kommt ein neuer, großer Markt mit 300 Millionen Menschen wie gerufen. Die als HFCS (high fructose corn sirup) bezeichnete Isoglukose ist als die viel billigere Alternative zum Rüben- und Rohrzucker auch für europäische Hersteller attraktiv.

Im Vergleich zu Isoglukose ist der verpönte, weiße Haushaltszucker geradezu eine naturbelassene, gesunde Bio-Ernährung. Da die meisten Verbraucher keine Ahnung haben, was ab diesem Jahr in Eiscremes, Brotaufstrichen, Kuchen, Keksen, Erfrischungsgetränken und Fertiggerichten aller Art für den schönen, weichen, lieblichen Geschmack sorgt, werden sie es arglos essen. Das tun wir teilweise jetzt schon, wenn auch in wesentlich geringeren Mengen. Viele Fruchtjoghurts, süße Brotsorten und Limonaden, Soßen und Eiscremes enthalten bereits Anteile an Isoglukose. In einer Flasche Cola sorgen 65 Gramm HCFS für den süßen Geschmack.

 

 

Interessanter Beitrag in ARTE zur Ernährung und unserer Gehirnleistung hier->

 

Macht ein zu hoher Fruktoseverzehr krank, Futter für Krebszellen? (ETH Zürich)

 

Fructosearme Obstsorten: Acerola, Baumstachelbeere, Brombeere, Holunder, Kochbanane, Limette, Longan, Moosbeere, Sanddorn, Sauerkirsche, Zitrone, Zwetschge

 

... und zum Süßen Traubenzucker (=reine Glucose, Nahrung fürs Gehirn) ...

 

 

 

Ein häufigstes Thema in der Ernährungsberatung:

Kreuzallergien auf Pollenallergien: Kreuzallergene, die häufig in alltäglichen Nahrungsmitteln zu finden sind, beachten und eliminieren, verringert meist die Symptome und verbessert das Allgemeinbefinden. Mit 2-3 Beratungsterminen lassen sich häufig erhebliche Verbesserungen des Allgemeinbefindens erreichen. Für Betroffen von Birkenpollenallergie können folgen Nahrungsmittel Kreuzallergien auslösen:

 

  • Pollen: Hasel, Erle, Eiche, Rotbuche, Esche, Sellerie/Beifuß, Hainbuche
  • Nahrungsmittel: Mandeln, Karotten, Nüsse (v. a. Haselnüsse; Walnüsse; Paranuss), Soja(milch)
  • Frischobst wie Kernobst und Steinobst: Äpfel, Birnen, Pfirsiche, Aprikosen, Brombeere, Erdbeere, Himbeere, Zwetschgen/Pflaume, Kirschen, Mirabelle, Nektarine, Feige, Jack Frucht
  • viele verschiedene Kräuter und Gewürze: Petersilie, Pfeffer, Paprikapulver
  • selten: Tomaten (roh), Kartoffeln (roh), Kiwi, Litschi und Avocado, Sellerie

 aufgrund der Komplexität, ist es sinnvoll für Betroffene eine qualifizierte Ernährungstherapeutin aufzusuchen.

 

Rapsöl gesund? Rapsöl darf immer noch bis zu 5% Erucasäure enthalten

Wikipedia sagt dazu: 

... Da Erucasäure ernährungstechnisch problematisch ist (pathologische Veränderung des Herzmuskels, Herzverfettung und Verursachung von Wachstumsverzögerungen im Tierversuch), konnte Raps früher nicht zur Herstellung von Speiseöl  verwendet werden ...

 

... da vergeht einem doch der Appetit ...

 

Sodbrennen

Sodbrennen ist immer ein Signal, dass die Betroffenen aktiv werden müssen, zum einen ist die Hilfe von qualifizierten Ernährungstherapeuten ein Weg, aber auch der Gang zum Chirurgen kann dauerhaft helfen. In Deutschland gibt es inzwischen einige Refluxzentren, meine Klienten schicke ich bei Bedarf dort hin. Insbesondere die schlechte Lebensqualität durch Schmerzen aber auch das erhöhte Auftreten von Speiseröhrenkrebs, soll uns alle dazu bringen, diese Thema nicht klein zu reden!

 

Dramatische Spätfolgen der Glutenunverträglichkeit, -> Artikel Spiegel online

 

 Bei chronischen Erkrankungen: Gerson-Therapie (nicht nach Transplantation) 

 

 

PI-IBS:  Rome Foundation Working Team Report on Post-Infection Irritable Bowel Syndrome

 

Ernährungsumstellung bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen

- Morbus-Crohn, rheumatoide Arthritis und Psoriasis -

 

Seit vielen Jahren unterstütze ich Patienten mit chronischen Entzündungen und Schmerzen sehr erfolgreich. Neuere Untersuchungen bestätigen den "altbewährten" Ansatz. Falls Sie davon betroffen sind, können Sie folgenden Artikel von mir lesen:

Ernährung bei chronischen Schmerzen

und einen Termin zur Beratung vereinbaren.

 

 

Ernährung, Gesundheit und Umwelt von Prof. Claus Leitzmann ->

 

Was uns nährt ->

 

 

 

 

 

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