Rohkost ist in aller Munde, hier ein Buchtipp von Dr. Norman Walker, dem Begründer der Rohkostwelle:

 

Frische Frucht- und Gemüsesäfte: Vitalstoffreiche Drinks für Fitness und Gesundheit 

von Dr. Norman W. Walker 

 

 

 

GESCHMACKSTIPP: gefrorene Zitronen mit der Ingwerreibe zum Garnieren von Salaten und Fischgerichten!

 

  

Im Folgenden finden Sie Rezepte vorzugsweise aus pflanzlichen Lebensmitteln mit Hinweisen für eine vegane Zubereitung. 

 

 

Low Carb  es gibt teilentölte Nußmehle nun auch im stationären Handel. Z.B. Sonnenblumenkernmehl oder Mandemehl ist eine super pflanzliche Eiweißbombe. 100 Gramm enthalten das doppelte an Eiweiß als Fleisch. Zudem noch über 90% des Tagesbedarfs (Erwachsene 12 mg/Tag) an Vitamin E.  Und man kann mit Pfeilwurzelmehl (auch andere Binder) leckere Nudeln machen. Mit nur 15 Gramm Fett (ca. 10 Gramm Linolsäure, mehrfach-ungesättigtes Fett) eignet sich dieses Mehl für ernährungsbedingte Stoffwechselerkrankungen mit Herz-Kreislaufsymptomen.  Desweiteren enthalten z.B. Mungobohnen und entöltes Erdnuss-mehl viele essentielle Aminosäuren. Mungobohnen enthalten besonders viel Tryptophan, mehr als 1,3 g(=1300 mg) pro 100 g, eine Vorstufe von Serotonin, einem Neurotransmitter. Pharmakologisch werden 400 - 1000 mg bei Schlafstörungen eingesetzt. Entöltes Erdnussmehl enthält mehr als 2,2 g (=2200 mg) Tyrosin, eine Vorstufe von Dopamin. Dopamin ist ein Glückshormon und senkt stressbedingten Bluthochdruck. wichtig hier das entölte Mehl, da sonst zu viel Fette enthalten sind und dies rasch zu einer Gewichtszunahme führen kann. In der Küche können Kuchen, Brote und Soßen damit verfeinert werden. Die entölten Nussmehle können auch Mehl ergänzen, zum Binden eignet sich u.a. Johannisbrotmehl. 

 

 

 

 

Rezepte mit frischen Algen, Meeresspaghetti und sweet Kombu sind noch in Arbeit ...

 

 

 

Meine Empfehlung: experimentieren Sie mit den regionalen, erntefrischen Produkten, auch mit den Gewürzen. Rezepte können meist nach mehrmaligen Testphasen dem eigenen Geschmacksempfinden gemäß verbessert werden. 

 

TIPP:  frische Kurkumawurzel in den Smoothie geben. In Indien gibt es eine Region, in der täglich Kurkuma gegessen wird, aus Tradition. Dort kennt man keinen Darmkrebs. Kurkumin ist einer der wunderbaren sekundären Pflanzenstoffe, die heilen können.

 

Viel Freude beim Nachkochen im Freundeskreis

 

Gabriele Wolf

 

 

Rezeptsammlung von 2009 aus der gemischten mediterrane Küche ->